Dem Wind hinterher – mit Aya
Vom Bogenschießen zum Kitesurfen – wie Sport zu einer Lebenseinstellung wurde
Manche Menschen finden eine Leidenschaft und bleiben ihr ein Leben lang treu. Aya hingegen entdeckte eine neue – und sie veränderte ihren Weg komplett.
Früher gehörte sie zur Weltspitze im Bogenschießen, heute ist sie Guinness-Weltrekordhalterin im Kitesurfen. Einen großen Teil ihres Lebens verbringt Aya auf Reisen, beim Training und auf der Suche nach dem perfekten Wind. Ob sie sich auf die nächste Herausforderung vorbereitet oder ihren Alltag organisiert – Bewegung war für sie schon immer ein wichtiger Teil ihres Lebens.
Wir haben mit unserer Botschafterin über Sport, Motivation und darüber gesprochen, warum Mobilität für sie weit mehr bedeutet, als nur von A nach B zu kommen.
Hallo Aya! Erzähl uns ein bisschen von dir.
Aya: Ich bin Aya, professionelle Kitesurferin und Abenteuerliebhaberin. Bevor ich mit dem Kitesurfen angefangen habe, war ich professionelle Bogenschützin. 2019 habe ich dann das Kitesurfen für mich entdeckt – und plötzlich hat sich alles verändert. Seitdem suche ich ständig nach neuen Möglichkeiten, mich selbst herauszufordern.
Du bist ständig unterwegs. Welche Rolle spielt Mobilität in deinem Alltag?
Du bist vom Bogenschießen zum Kitesurfen gewechselt. Was hat dich zu diesem großen Schritt inspiriert?
Aya: Das Bogenschießen hat mich viele Jahre lang erfüllt. Ich habe zwei Weltmeistertitel gewonnen und Weltrekorde aufgestellt. Aber das Gewinnen selbst war nie mein eigentliches Ziel. Mein Erfolg war vielmehr das Ergebnis meiner großen Leidenschaft für den Sport und meines Wunsches, mich immer wieder selbst herauszufordern.
Kitesurfen ist etwas völlig anderes als Bogenschießen. Manchmal entdeckt man jedoch etwas, das sich einfach richtig anfühlt. Kitesurfen verbindet Geschwindigkeit, Freiheit, Natur und Technik auf eine Weise, die mich sofort begeistert hat und mich wieder zur Lernenden gemacht hat. Als ich angefangen habe, wusste ich sofort, dass ich mich diesem Sport mit ganzem Herzen widmen möchte.
Wie sieht ein typischer Trainingstag bei dir aus?
Was motiviert dich immer wieder aufs Neue?
Aya: Es gibt immer etwas Neues zu lernen. Ich liebe es, mich selbst herauszufordern und herauszufinden, was alles möglich ist. Für mich geht es nicht nur um Wettkämpfe – sondern vor allem darum, den Weg zu genießen und mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Vielen Dank, Aya!
Folge Ayas Reise: @aya_kiteboarder