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Botschafterin Aya

Foto: Aya Eiffel
15. Juni 2026 durch
anto team


Dem Wind hinterher – mit Aya

Vom Bogenschießen zum Kitesurfen – wie Sport zu einer Lebenseinstellung wurde


Manche Menschen finden eine Leidenschaft und bleiben ihr ein Leben lang treu. Aya hingegen entdeckte eine neue – und sie veränderte ihren Weg komplett.

Früher gehörte sie zur Weltspitze im Bogenschießen, heute ist sie Guinness-Weltrekordhalterin im Kitesurfen. Einen großen Teil ihres Lebens verbringt Aya auf Reisen, beim Training und auf der Suche nach dem perfekten Wind. Ob sie sich auf die nächste Herausforderung vorbereitet oder ihren Alltag organisiert – Bewegung war für sie schon immer ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Wir haben mit unserer Botschafterin über Sport, Motivation und darüber gesprochen, warum Mobilität für sie weit mehr bedeutet, als nur von A nach B zu kommen.

    Hallo Aya! Erzähl uns ein bisschen von dir.

Aya: Ich bin Aya, professionelle Kitesurferin und Abenteuerliebhaberin. Bevor ich mit dem Kitesurfen angefangen habe, war ich professionelle Bogenschützin. 2019 habe ich dann das Kitesurfen für mich entdeckt – und plötzlich hat sich alles verändert. Seitdem suche ich ständig nach neuen Möglichkeiten, mich selbst herauszufordern. 

Du bist ständig unterwegs. Welche Rolle spielt Mobilität in deinem Alltag?

Du bist vom Bogenschießen zum Kitesurfen gewechselt. Was hat dich zu diesem großen Schritt inspiriert?

Aya: Das Bogenschießen hat mich viele Jahre lang erfüllt. Ich habe zwei Weltmeistertitel gewonnen und Weltrekorde aufgestellt. Aber das Gewinnen selbst war nie mein eigentliches Ziel. Mein Erfolg war vielmehr das Ergebnis meiner großen Leidenschaft für den Sport und meines Wunsches, mich immer wieder selbst herauszufordern.

Kitesurfen ist etwas völlig anderes als Bogenschießen. Manchmal entdeckt man jedoch etwas, das sich einfach richtig anfühlt. Kitesurfen verbindet Geschwindigkeit, Freiheit, Natur und Technik auf eine Weise, die mich sofort begeistert hat und mich wieder zur Lernenden gemacht hat. Als ich angefangen habe, wusste ich sofort, dass ich mich diesem Sport mit ganzem Herzen widmen möchte.

Wie sieht ein typischer Trainingstag bei dir aus?

Aya: Jeder Tag hängt vom Wind ab. Mein Board ist eigentlich immer in meiner Nähe. An manchen Tagen bin ich stundenlang auf dem Wasser, an anderen reise ich, bereite mein Material vor, trainiere im Fitnessstudio oder plane meine nächsten Trips. Flexibilität gehört einfach zum Leben als Kitesurferin.
Aya: Für mich ist es unglaublich wichtig, mich unkompliziert fortbewegen zu können. Egal, ob ich zum Training fahre, eine neue Stadt erkunde oder Besorgungen mache – ich genieße die Freiheit, jederzeit dorthin zu kommen, wo ich hinmöchte, ohne groß darüber nachdenken zu müssen.

  Welche Rolle spielt dein Fahrrad dabei?
Aya: Ich nutze es ganz selbstverständlich im Alltag. Vor Kurzem haben wir einen individuell angepassten Korb montiert, sodass ich jetzt alles, was ich brauche, viel einfacher transportieren kann. Es ist praktisch, unkompliziert und passt perfekt zu meinem Lebensstil.
Was gefällt dir an anto am besten?

Aya: anto steht für eine Ameise – ein kleines, aber unglaublich starkes Tier, das ein Vielfaches seines eigenen Gewichts tragen kann. Ich selbst wiege gerade einmal etwa 60 Kilogramm, aber mit meinem Fahrrad und dem Gepäckträger kann ich viel mehr transportieren, als ich allein jemals tragen könnte. Genau diese Idee gefällt mir: klein, stark und jederzeit bereit, mich mühelos fortzubewegen.
Du hast bereits Weltrekorde gebrochen.  
Was motiviert dich immer wieder aufs Neue?

Aya: Es gibt immer etwas Neues zu lernen. Ich liebe es, mich selbst herauszufordern und herauszufinden, was alles möglich ist. Für mich geht es nicht nur um Wettkämpfe – sondern vor allem darum, den Weg zu genießen und mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der etwas völlig Neues ausprobieren möchte?

Aya: Warte nicht, bis du dich perfekt vorbereitet fühlst. Und hab niemals Angst davor, wieder ganz von vorne anzufangen und Anfängerin oder Anfänger zu sein. Die größten Abenteuer beginnen oft einfach damit, einer neuen Möglichkeit eine Chance zu geben.

Vielen Dank, Aya!

Dass du deine Geschichte mit uns geteilt und uns dazu inspiriert hast, in Bewegung zu bleiben, Neues zu entdecken und uns immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Wir sind gespannt, wohin der Wind dich als Nächstes trägt. 

Folge Ayas Reise: @aya_kiteboarder