„Wir suchen Bewerber*innen, die Eigenständigkeit, Problemlösungskompetenz und Eigeninitiative mitbringen. Man muss nicht vom ersten Tag an alle Antworten kennen – entscheidend ist die Bereitschaft zu lernen und aktiv zum Projekt beizutragen.“
— Amrei Vogel, Managerin des Humboldt Internship Program
Bei anto sind wir überzeugt: Die besten Ideen entstehen durch Zusammenarbeit.
Deshalb war die Kooperation mit Forschungseinrichtungen und Bildungsprogrammen von Anfang an ein wichtiger Bestandteil unserer Reise. Über Humboldt Innovation, das Forschung mit Wirtschaft und Gesellschaft verbindet, wurden wir auf das Humboldt Internship Program (HIP) aufmerksam – ein Programm, das internationale Studierende mit Startups und Forschungseinrichtungen in Berlin zusammenbringt.
Für anto ist diese Partnerschaft bereits zu einem wertvollen Austausch von Ideen geworden. Fünf internationale Studierende haben unser Team über das HIP verstärkt, neue Perspektiven eingebracht und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen in einem wachsenden Startup gesammelt.
Hinter jeder erfolgreichen Zusammenarbeit stehen Menschen, die sich mit großem Engagement dafür einsetzen, solche Möglichkeiten zu schaffen. Amrei Vogel, Managerin des Humboldt Internship Program (HIP), spielt dabei eine zentrale Rolle. Bei ihrem Besuch in unserem Büro haben wir mit ihr über die Entstehung des Programms und darüber gesprochen, was HIP so besonders macht.
HIP ist ein dreimonatiger Forschungs- und Praktikumsaufenthalt an der Humboldt-Universität zu Berlin für internationale Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende.
Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, ihr akademisches Wissen in einem realen Arbeitsumfeld anzuwenden und gleichzeitig internationale Erfahrungen zu sammeln.
HIP lebt von Freiheit und Austausch. Es konzentriert sich nicht ausschließlich auf wissenschaftliche Forschung, sondern schafft Verbindungen zwischen der Humboldt-Universität, Forschungseinrichtungen, Startups und der Stadt Berlin.
Praktika in Forschungseinrichtungen oder Startups sind noch nicht selbstverständlich. Gerade dort entstehen jedoch besonders gute Lernmöglichkeiten, weil Zusammenarbeit und Wissensaustausch eine zentrale Rolle spielen.
Vor allem Startups bieten Studierenden spannende Einblicke. Sie übernehmen häufig vielfältigere Aufgaben, arbeiten eng mit Gründerinnen und Gründern zusammen und erhalten Einblicke in unternehmerisches Denken, die in klassischen akademischen Umgebungen oft fehlen.
Viele Entscheidungen basieren auf meinen eigenen Erfahrungen als Studentin und Doktorandin. Ich weiß aus erster Hand, wie herausfordernd es sein kann, sich ohne Orientierung in neuen Systemen, administrativen Abläufen und beruflichen Umfeldern zurechtzufinden.
Deshalb möchten wir mit HIP sicherstellen, dass sich die Studierenden während des gesamten Programms gut begleitet fühlen und eine möglichst bereichernde Erfahrung machen.
Die überzeugendsten Bewerbungen zeigen echte Motivation. Wir suchen Studierende, die sich für ein konkretes Projekt interessieren und erklären können, warum es zu ihren Interessen und Zielen passt – und nicht nur deshalb nach Berlin kommen möchten, auch wenn das natürlich ein wunderbarer Nebeneffekt ist
Außerdem achten wir auf Eigenständigkeit und Neugier. Ein internationales Praktikum bedeutet, sich mit Visa, Dokumenten, Wohnungssuche und vielen neuen Abläufen auseinanderzusetzen. Niemand muss vom ersten Tag an auf alles eine Antwort haben – wichtig ist die Bereitschaft, Lösungen zu finden, Fragen zu stellen und Verantwortung zu übernehmen.
Am meisten beeindruckt hat mich jedoch, dass Praktikant*innen als vollwertige Teammitglieder behandelt werden. Sie werden ausdrücklich ermutigt, mitzudenken, Ideen einzubringen und aktiv mitzugestalten – anstatt nur am Rand zuzuschauen.
Nehmt euch Zeit, das Praktikum und das Projekt genau kennenzulernen, bevor ihr euch bewerbt. Wählt ein Projekt, das euch wirklich interessiert – schließlich investiert ihr dort drei Monate eurer Zeit, Energie und Kreativität.
Seid außerdem aktiv. Stellt Fragen, kommuniziert offen mit euren Betreuer*innen und scheut euch nicht, eigene Ideen einzubringen. Das HIP lebt vom gegenseitigen Austausch: Die Studierenden lernen von den Organisationen – und bringen gleichzeitig neue Perspektiven mit, die einen echten Mehrwert schaffen.
Chancen für die Zukunft schaffen
Für anto bedeutet die Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin weit mehr als die Gewinnung neuer Talente. Sie bietet die Möglichkeit, engagierte Studierende zu fördern, Wissen auszutauschen und die Verbindung zwischen Forschung, Unternehmertum und Gesellschaft weiter zu stärken.
Wir sind stolz darauf, Teil des HIP zu sein, und freuen uns darauf, auch in Zukunft internationale Studierende in unserem Team willkommen zu heißen.
Wenn du auf der Suche nach einem praxisnahen Praktikum in Berlin bist und an spannenden Projekten mitarbeiten möchtest, empfehlen wir dir, einen Blick auf die Projektübersicht des HIP zu werfen und herauszufinden, wohin dich dein Weg führen kann.
Falls du Fragen zum Programm oder zum Bewerbungsprozess hast, kannst du dich jederzeit an Amrei Vogel und das HIP-Team wenden. Sie unterstützen Studierende mit großem Engagement dabei, die passende Gelegenheit zu finden.
Mehr Informationen zum HIP sowie aktuelle Praktikumsangebote findest du hier: Humboldt Internship Program.
Wer weiß – vielleicht absolvierst du dein nächstes Praktikum ja bei uns, bei anto.